Hackfleisch selber herstellen: Anleitung

hackfleisch selber machen mit dem fleischwolfDie Sonne scheint, die Vögel zwitschern und aus Vielerlei Gärten fliegt einem ein herzhafter Duft nach Gegrilltem in die Nase. Die Lust zu grillen steigt immens und es geht doch nichts über einen herzhaften Burger, gefüllte Paprikaschoten oder ein perfekt gegrilltes Hacksteak. Hackfleisch selber machen ist hierfür die perfekte Idee und wird die Gäste begeistern.

Was ist Hackfleisch?

Grundsätzlich besteht Hackfleisch aus fein gehacktem, grob entsehntem Muskelfleisch, welches als Zugabe maximal 1 % Salz enthält.

Hergestellt wird es heute mittels eines Fleischwolfs, während zu Großmutters Zeiten zur Herstellung noch ein scharfes Messer oder Hackebeil verwendet wurde.

Es kann aus Schweine-, Rind- Kalb-, Hammel- und Lamm-, Wild- und Geflügelfleisch hergestellt werden. Aus Hackfleisch lässt sich eine Vielzahl von leckeren Gerichten zaubern. So kann man Hackfleisch entweder roh aufs Brot oder Brötchen verzehren.

Es eignet sich jedoch auch wunderbar zur Zubereitung von Frikadellen, Hackbraten, Königsberger Klopsen, gefüllten Paprikaschoten oder Bolognese Soße.

Hierbei handelt es sich um Gerichte, die relativ einfach zuzubereiten sind. Diejenigen, die eine fettarme Ernährung bevorzugen, sollten auf Geflügelhackfleisch umsteigen, da dies viel weniger Fett enthält als Schweinehackfleisch. Mittlerweile zählen Schweine-, Rinder- sowie Geflügelhackfleisch in jedem Discounter zum Standardsortiment.

Hackfleisch selbst machen

Diejenigen, die dem Fleisch aus dem Supermarkt nicht trauen, können zu Hause ganz leicht Hackfleisch selber machen. Hierzu wird lediglich ein Fleischwolf benötigt. Es muss noch nicht einmal ein elektrisch betriebener Fleischwolf sein.

Einer aus Omas Zeiten, den man an der Tischplatte mit einer Art Schraubzwinge befestigen kann, genügt allenfalls (s. Fleischwolf manuell). Nun sollte man einen sehr feinen Einsatz einlegen, damit das Hackfleisch so fein wie möglich wird.

fertiges hackfleisch in der schuessel

Nicht empfehlenswert ist die Verwendung von Gulasch, da faseriges Fleisch sehr leicht im Fleischwolf hängen bleibt.

Des Weiteren ist darauf zu achten, dass das Messer richtig herum eingesetzt wird, andernfalls verfängt sich das Fleisch sehr leicht im Wolf. Am besten eignet sich zur Herstellung Nackenfleisch oder Fleisch von den Schulterblättern.

Hierbei ist darauf zu achten, dass es möglichst mager ist. Fettes Fleisch lässt sich schlechter durch den Fleischwolf drehen als Mageres. Anschließend muss das Fleisch in gleichgroße Streifen geschnitten und gewürzt werden. Würzen kann man es mit Salz, Pfeffer, Knoblauch, Majoran und einer Prise Muskat.

Nun kann es losgehen. Die Herstellung kann alleine oder auch zu zweit erfolgen. Während die eine Person den Fleischwolf bedient, kann die andere Person Fleisch nachfüllen. Je nachdem wie fein das Fleisch sein soll, muss es eventuell zweimal durch den Wolf gedreht werden.

Der Vorteil an selbstgemachtem Hackfleisch ist, dass man es selbst nach Geschmack würzen kann. Denn oftmals bekommt man in Metzgereien oder im Supermarkt gewürztes Hackfleisch angeboten. Des Weiteren kann man sicher sein, dass das Hackfleisch frisch hergestellt ist.

Zusammenfassung

Zusammenfassend ist zu sagen, dass die Herstellung von eigenem Hackfleisch kaum zeitaufwendig und kinderleicht ist. Benötigt wird lediglich ein Fleischwolf sowie das passende Fleisch.

Außerdem ist zu bedenken, dass für den privaten Gebrauch lediglich verhältnismäßig kleine Mengen an Hackfleisch hergestellt werden, sodass die Arbeit schnell erledigt ist.

Selbst gemachtes Hackfleisch schmeckt immer besser als das aus dem Supermarkt oder vom Metzger, da es qualitativ hochwertiger ist.

Tipp für die nächste Grillparty

Beeindrucken Sie die Gäste bei der nächsten Grillparty, in dem Sie Gerichte aus selbstgemachtem Hackfleisch servieren. Hierzu eignen sich wunderbar gefüllte Paprikaschoten.

Diese kann man nach Belieben mit Hackfleisch und Schafskäse füllen. Außerdem bieten sich selbstgemachte Burger an (s. Burgerpresse Test). Diese können nach Herzenslust belegt und mit verschiedenen Soßen serviert werden. Selbstverständlich bildet den Hauptteil des Burgers eine selbstgemachte Frikadelle.

Selbstgemachte Bratwürste sind einer weiterer Geheimtipp, mit dem Sie Ihre Freunde beeindrucken können (s. Artikel über Wurstfüllmaschinen).