Salami selber machen: Tipps & Tricks

selbstgemachte salami auf einer wurstplatteSalami ist nicht gleich Salami, so gibt es sie in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, mal fein, mal grob.

Doch neben der Salami aus dem Einzelhandel oder vom örtlichen Metzger, kann man Salami selber machen. Wie dies funktioniert kann man nachfolgend erfahren.

Was ist eigentlich Salami?

Bevor wir uns mit der Salamiherstellung beschäftigen, was ist eigentlich Salami? Salami ist eine Wurst die heute aus Schweinefleisch, aus Rindfleisch und letztlich aus Speck hergestellt wird (s. Wurst selber machen). Das Fleisch und der Speck sorgt auch für das Aussehen der Salami, nämlich der rötliche Ton mit kleinen weißen Flecken.

Sie ist eine trockene Wurst die je nach Geschmacksrichtung sehr würzig sein kann. Bis eine Salami fertig ist, dauert es Monate. Denn zur Herstellung der Salami gehört ein langer Reifeprozess von bis zu sechs Monaten.

Salami ist eine Wurst die auf eine lange Tradition und einem Wandel zurückblicken kann. So wurde die Salami früher zum Beispiel ausschließlich aus Eselfleisch hergestellt.

Das braucht man für die Herstellung von Salami

viele salamis auf einem haufen

Wie schon erwähnt, kann man Salami selbst produzieren. Natürlich stellt sich hierbei zwangsläufig die Frage, was braucht man dafür?

Zum einen braucht man natürlich das Fleisch, welches Fleisch man nehmen kann, wurde oben schon erwähnt.

Für die Herstellung der Wurst braucht man neben dem Fleisch, den Gewürzen, auch einen Fleischwolf und letztlich einen Wurstfüller.

Diesen benötigt man für die Zerkleinerung vom Fleisch. Wie man jetzt im Detail Salami selbst machen kann, kann man dem nachfolgenden Rezept entnehmen.

Ein Rezept zur Herstellung von Salami

Möchte man jetzt seine eigene Salami herstellen, braucht man Fleisch. Bei der Fleischauswahl muss man sehr sorgfältig vorgehen, den nicht jedes Schweine- und Rindfleisch eignet sich für eine gute Salami.

Eine Salami muss möglichst wenig Wasser haben, aus diesem Grund muss man bei der Fleischauswahl ausschließlich Fleisch von älteren Tieren nehmen. Den diese weisen einen wesentlich geringeren Wassergehalt als bei Jungtieren auf.

salami nahaufnahme

Zudem erhöht ein niedriger Wassergehalt die Haltbarkeit einer Salami. Hat man das Fleisch, geht es an die Zerkleinerung, hierbei muss man darauf achten, dass das Fleisch sehr gut gekühlt ist. Alle Sehnen und Knorpel müssen entfernt werden.

Mit dem Fleischwolf kann man dann das Fleisch zerkleinern und im Anschluss würzen (s. Fleischwolf Testbericht).

Hierbei nimmt man je nach Geschmackswunsch sowohl Salz, aber auch Zucker und Pfeffer. Ist das Brät fertig, wird dieses mit einem Wurstfüller in einen Darm gefüllt.

Hierbei muss man auf eines achten, nämlich das keine Luftblasen beim Einfüllen entstehen. Mit der Beendigung der Befüllung, beginnt der Reifeprozess. Dieser kann wie schon erwähnt, bis zu sechs Monate dauern. Im Anschluss kann man die Salami auch noch räuchern (Räuchersalami).

Was ist der Vorteile der eigenen Herstellung?

Sicherlich stellt sich jetzt die Frage, wo ist der Vorteil beim Salami selber machen? Es gibt gleich mehrere Vorteile, so kann man genau die Salami machen, die man auch möchte. Zudem weiß man immer ganz genau, welche Zutaten man in der Wurst hat. Je nach dem aktuellen Preis kann die Herstellung auch finanziell interessant. Vorteile gibt es also genug.